Unsere Reise zur Crufts 2002 nach Birmingham (GB)

 

Reisevorbereitungen

 

   

Schon seit langer Zeit hatten meine Freundin Dina und ich vor, endlich einmal wieder die “Crufts” in England zu besuchen. Die “Crufts” ist die größte Hundeausstellung der Welt. Was man dort geboten bekommt, ist kaum in Worte zu fassen!! Angefangen mit einer reichhaltigen Auswahl an Verkaufsständen über Vorführungen wie Agility, Dogdancing, Obedience etc. bis natürlich hin zu den Ausstellungen der jeweiligen Rassen.
Im Januar fing ich dann an, im Internet Auskünfte über Übernachtungsmöglichkeiten einzuholen. Mit viel Glück fand ich ein tolles Ferienhaus in Dorridge, nur ca. 10 min. von dem NEC-Gelände entfernt. Einfach ideal! Auch die Überfahrt mit der Hoverspeed von Calais nach Dover ließ sich unproblematisch über das Internet buchen. So, nun konnte es losgehen!
Durch ein zufälliges Gespräch fand sich schnell noch eine dritte Mitfahrerin (Petra). Auch sie war gleich Feuer und Flamme!
Eine Woche vor der Abfahrt wurde Dina krank und es stand fest, daß sie nicht mitfahren kann! Sie war natürlich wahnsinnig enttäuscht (und ich auch!)!
Petra fragte kurzerhand noch eine Freundin im Hundeverein und auch ich erzählte einer Freundin von der Reise. Ganz spontan entschlossen sich die zwei, mit uns zu fahren!
Nun waren wir zu viert: ich (Simone), Gitta, Petra und Birgit.
Na, wenn das nicht lustig wird...!

 
     
Crufts  

Unser Urlaub in England

Am 05.03.02 um 04.00 Uhr morgens ging es in Dorsten los. Um 8.00 Uhr erreichten wir den Fährhafen in Calais. Da das Wetter ruhig war, war auch die Überfahrt von 45 Minuten kein Problem. Ab Dover hieß es dann “links fahren”! Nach den ersten Kreisverkehren und einigen Kilometern auf der Autobahn, hatte ich mich aber schon gut umgestellt. In Oxford machten wir dann Mittagspause. Um 14 Uhr erreichten wir dann Dorridge. Dort hatte ich das Ferienhaus gemietet. Uns erwartete ein niedliches Reihenhaus mit 4 (!) Schlafzimmern, Wohnzimmer, Eßzimmer, Küche und Bad. Eine kleine Terrasse gab es auch. Wir waren alle hellauf begeistert! Nach einer gemütlichen Tasse Kaffee hielten Gitta und ich es nicht mehr aus! Wir fuhren schon einmal zum N.E.C.-Gelände, wo die Crufts stattfinden wird. Überall wurde noch aufgebaut und ausgepackt. Völlig beigeistert schauten wir uns schon alles an! Noch konnten wir uns gar nicht vorstellen, daß am nächsten Tag alles fertig sein sollte!

Am nächsten Morgen ging es nach einem gemütlichen Frühstück zur Halle. Um 8 Uhr waren wir schon dort. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus! Jetzt hatten wir drei Tage Zeit, alle Hallen auf den Kopf zu stellen! Shoppen bis der Notarzt kommt...!
Mein erster Weg führte mich natürlich zu den Sheltie-Ringen! Gemeldet waren 292 Shelties!! Und einer schöner als der andere! Die Richter dort hatten es ganz schön schwer!
Im Laufe der Ausstellung hatte man immer wieder die Möglichkeit, nette Gespräche mit Sheltie-Züchtern zu führen. Ich habe mich sehr darüber gefreut, wie nett die Engländer waren!
 


Die Tage vergingen wir im Flug! Wir haben kaum gemerkt, daß wir von morgens 8 Uhr bis abends 18 Uhr in den Hallen unterwegs waren. Zwischendurch waren immer wieder Veranstaltungen, die man sich unbedingt ansehen mußte! Vorgeführt wurde dort z.B. Obedience, Heelwork to Music, Flyball, Agility und noch vieles mehr! Teilweise hatten wir die Tränen in den Augen, entweder vor Lachen oder weil wir einfach sprachlos waren!! Zum Glück hatte ich meine Videokamera dabei und habe sehr viel gefilmt!
Abends wurde sogar noch im Fernsehen von der Crufts berichtet! Eine richtige Reportage von einer Stunde! Ist hier kaum auszudenken!

Das nächste Abenteuer war das Autopacken vor der Abfahrt. Gitta hatte zwei riesige Stoffhunde gewonnen (sie konnte den Hals ja nicht vollkriegen!! :-))) ), die kaum in den Kofferraum passten. Also quetschen wir sie zwischen unsere anderen Einkäufe und Reisetaschen. Die Leute auf der Autobahn müssen gedacht haben, wir haben unsere Hunde in den Kofferraum gesperrt, so echt sahen sie aus!
Die Rückfahrt dauerte etwas länger, da die Fähre wegen Sturmböen etwas mehr Zeit brauchte und in Belgien standen wir noch ziemlich lange im Stau. Aber trotzdem hatten wir eine lustige Fahrt. Abends um 10 Uhr waren wir dann wieder zu Hause.
Es war eine tolle Reise und wir hatten wahnsinnig viel Spaß!! Alles in allem: wir waren ein tolles Team!! Jederzeit wieder!
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