Was ist eigentlich Dog-Dancing??

Tanzt da der Hund - oder der Mensch - oder beide...??!
Das ist wohl der erste Gedanke bei den meisten Menschen, denen man vom Dog-Dancing erzählt. Zuerst wird man belächelt, doch sobald man etwas davon vorführt, nur noch bestaunt.

Beim Dog-Dancing ist die “Hauptperson” der Hund. Im Takt zur Musik werden viele verschiedene Figuren gezeigt, z.B. Slalom durch die Beine, Drehungen, Rückwärts- und Seitwärtslaufen, Rolle und vieles mehr. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Voraussetzung ist natürlich, daß der Hund Freude dabei hat, immer wieder neue Dinge zu lernen und natürlich, daß die Beziehung zum Menschen sehr eng ist. Nur dann kann das Arbeiten miteinander so harmonisch funktionieren, wie es nach Einüben einer kompletten Choreographie aussehen soll.

So fing alles an

Seit Anij 7 Monate alt ist, arbeite ich mit ihr mit dem Clicker und bilde sie im Obedience-Bereich aus. Das hat uns beiden von Anfang an sehr viel Spaß gemacht. Da Anij sehr schnell lernt und auch immer für Schabernack zu haben ist, fing ich irgendwann aus Jux an, etwas Abwechslung in die Fußarbeit einzubauen. Das waren z.B. Drehungen oder sie sollte um mich herumlaufen, einfach nur, um keine Langeweile aufkommen zu lassen.
Ich stellte dabei fest, daß es uns beiden sehr gut gefiel und Anij bot von nun an ständig irgendetwas an. Durch die Unterstützung des Clickers war es sehr leicht, Anij nun ständig neue Figuren beizubringen.

So weit sind wir bis jetzt

Nachdem wir bereits ein Dog-Dancing-Seminar mit Birgit Laser besucht hatten, entwickelten sich immer mehr Ideen, was man dem Hund alles so beibringen kann. Die Seminare sind immer sehr hilfreich, da man ja auch von den anderen Teilnehmern viele neue Anregungen mitnimmt.

Zwischenzeitlich zog Anij dann ihren ersten Wurf auf und wir haben etwas pausiert.
Anschließend nahmen wir an einen Dog-Dancing-Kurs in der Hundeschule ML teil, welcher uns sehr viel weitergebracht hat! Vor dem  Kurs beherrschte Anij zwar schon Übungen wie Slalom durch die Beine, Drehungen, Winken, um mich herumlaufen, Sprung durch die Arme usw.. In dem Kurs konnten wir aber das bereits Erlernte perfekter ausbauen und viele weitere Figuren lernen. Varianten beim Slalomlaufen, wie z.B. ein Seitwärtsslalom, fiel Anij gar nicht schwer. Auch die Rolle war nach einigen Übungseinheiten einstudiert. Das Seitwärtslaufen bot Anij von allein an und ich brauchte nur noch zu bestätigen.
Nun üben wir jeden Tag etwas und es macht wahnsinnig viel Spaß! 

Sobald wir genug Figuren perfekt einstudiert haben, werden wir uns an die Ausarbeitung einer Choreographie begeben. Dieser Teil wird
noch sehr schwer, denn bis man so die passende Musik gefunden hat, wird noch einige Zeit vergehen.

Auf den Geschmack gekommen?

Wer nun auch Interesse daran hat, mit seinem Hund eine tolle neue Beschäftigung anzufangen oder auszubauen, sollte man hier vorbeischauen:

www.tanzpfoten.de
Auf dieser Homepage von Heike Westermann wird alles rund ums Dog-Dancing erklärt. Von einzelnen Figuren, über die Musikauswahl bis hin zur vollständigen
Choreographie! Einfach klasse!!

www.hundeschule-ml.de
Hier finden immer wieder Dog-Dancing-Kurse sowie interessante Seminare statt!

Viel Spaß beim Tanzen mit Eurem Hund!