Die Geschichte des "Shetland Sheepdog" (Sheltie)

Der “Shetland Sheepdog” (kurz: Sheltie) heißt wörtlich übersetzt “Shetland-Schäferhund”. Ursprünglich stammt er, wie es der Name schon sagt, von den Shetland Inseln. Einst “Toonie-Dogs” (toon = kleine Siedlung) genannt, wurden sie von den Bauern gehalten, um Zwergschafe und kleine Rinderherden zu hüten. Die Toonie-Dogs waren wetterfest, ausdauernd und sehr wachsam. Außerdem waren sie sehr bescheiden und hatten ein einnehmendes Wesen, so daß die Bauern sie nach einiger Zeit auch mit in ihre Häuser nahmen.
 
Durch die Seefahrt kamen sehr viele Besucher auf die Inseln und nahmen die freundlichen Hunde mit nach Hause. Nun fing man an, Zwergspitze und King Charles Spaniels einzuzüchten, um den Hund optisch schöner zu machen. Dann wurden auch die ersten Collies eingezüchtet, um auch den Hütetrieb der Rasse zu erhalten.
 
Anfangs wurden diese Hunde unter dem Namen “Collie” geführt. Nachdem aber der Shetland Collie Club den Namen offiziell beim Kennel Club beantragte, einigte man sich auf den Rassenamen “Shetland Sheepdog”. Erst in den 30er Jahren fand der Sheltie seinen Weg nach Deutschland. Er erfreute sich schnell zunehmender Beliebtheit durch sein freundliches, kluges und schalkhaftes Wesen und natürlich auch durch seine Schönheit. Zum Glück ist er nie zum Modehund geworden, wodurch er seine Gesundheit und sein Wesen bewahren konnte. In England ist der Sheltie heute sehr weit verbreitet und so beliebt wie bei uns der Dackel oder Pudel.